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Urlaubszeit ist Einbruchzeit

28.07.2016


Urlaubszeit ist Einbruchzeit

So können Sie Ihre Sommerferien doch noch sorgenfrei genießen

In fast ganz Deutschland sind die Sommerferien angebrochen und viele Familien packen bereits für den wohlverdienten Sommerurlaub. Doch bei all der Vorfreude sollte man nicht die eigene Sicherheit vergessen – insbesondere wenn es um die eigenen vier Wände geht. Um sorgenfrei verreisen zu können, sollten Sie Ihre eigenen vier Wände vor Einbrüchen sichern. Die folgenden Tipps und Tricks verraten, wie es geht!

Vergessen Sie nicht Ihr Gebäude ausreichend zu sichern

Mit dem Sommer beginnt für viele Menschen die Urlaubs- und Ferienzeit. Sie gehen auf Reisen, entfliehen dem Alltag und lassen ihre Wohnung oder ihr Haus unbeaufsichtigt oder nicht ausreichend geschützt zurück. Während die Bewohner in der Sonne ihre Ferien genießen, mehren sich daheim die Zeichen ihrer Abwesenheit: Überquellender Briefkasten, knöchelhoher Rasen und ständig geschlossene Rollläden lesen sich wie eine Einladung für Kriminelle. Da kann die im Urlaub getankte Erholung schnell verfliegen, wenn man bei der Heimkehr eine verwüstete und ausgeräumte Wohnung vorfindet. Damit Sie bei Ihrer Rückkehr nicht böse überrascht werden, sollten Sie vor der Abreise Ihr Zuhause gut sichern.

Finden Sie Sicherheitslücken

Einbrecher schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko zum Ziel kommen. Die Schwachstellen, die sie ausnutzen, sind fast überall die gleichen: In 80 Prozent der Fälle gelangen die Einbrecher über die Terrassentür, den Balkon oder durch ein Fenster in die Wohnung. Gerade bei älteren Fenstern ist es ein Leichtes, sich Zugang zu verschaffen. Es reicht oft ein einfacher Schraubenzieher zum Aufhebeln. Auch das Garagentor stellt nicht selten einen beliebten Einstiegspunkt bei Häusern dar. Die meisten elektronisch gesteuerten Tore lassen sich leicht überwinden. Und auch die Verbindungstür zwischen Garage und Haus stellt meist auf Grund einer unzureichenden Sicherung kein Problem für Einbrecher dar.

Daher sollte man gerade bei diesen Schwachstellen grundsätzlich auf einen qualitativ hochwertigen Einbruchschutz setzen. Bestehen Unsicherheiten, kann vor der Abreise ein Fachmann vom Schlüsseldienst in Münster zu Rate gezogen werden, der potentielle Sicherheitsrisiken erkennt und diese beseitigen kann.

Damit Haus- und Wohnungstüren, sowie Fenster- und Fenstertüren nicht mit körperlicher Gewalt und sogar ohne Einbruchwerkzeug zu öffnen sind, sollten sie Einbruch-hemmend sein. Diese speziellen Türen und Fenster sind geprüft und bieten ab der Widerstandsklasse 2 (WK 2) einen optimalen Einbruchschutz. Eine praxisnahe Prüfung wie bei einem Einbruch gewährleistet dabei, dass es keine Schwachstellen gibt.

Es lohnt sich auch, zusätzlich eine Alarmanlage einzubauen. In Kombination mit modernen und sicheren Türen und Fenstern kann eine qualitative Alarmanlage größtmöglichen Schutz vor unerwünschten Eindringlingen bieten.

Beseitigen Sie Einstiegshilfen

Gartenmöbel oder sonstige Einstiegshilfen wie Leitern stellen für Einbrecher eine willkommene Einladung dar, übers Fenster in die Wohnung einzusteigen. Verstauen Sie diese und sichern Sie beispielsweise Ihre Mülltonnen mit einer Kette, damit sie von Einbrechern nicht zweckentfremdet genutzt werden können. Jalousien und Rollläden sollten nicht permanent heruntergezogen sein. Diese halten Einbrecher keine Sekunde auf.

Im Gegenteil: Sie sind eine permanente Einladung. Einfachste Lösung: Lassen Sie diese über eine Zeitschaltuhr oder von einem Nachbarn regelmäßig auf- und zufahren. Falls Ihr Haus beobachtet wird, erweckt dies den Eindruck, dass das Haus bewohnt ist. Gleiches gilt für Ihre Fenster. Lassen Sie Ihren Nachbarn hin und wieder tagsüber lüften – ganz nebenbei hat dies den Nebeneffekt, dass nach Ihrem Urlaub frische Luft auf Sie wartet.

Auch die Beleuchtung in und um ihr Haus verrät etwas über Sie. Einbrecher scheuen oft nichts mehr als Licht. Hier schaffen Zeitschaltuhren oder Sensoren, die auf Lichtstärke reagieren, Abhilfe. Sie sollten jedoch vorher Ihre Nachbarn darüber informieren, zu welchen Zeiten das Licht automatisch angeht, um einen möglichen Fehlalarm zu vermeiden.

Überquellende Postkästen stechen nicht nur potentiellen Einbrechern als Erstes ins Auge. Wer länger verreist ist, sollte deshalb eine Vertrauensperson bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren – oder bei der Post für die Zeit der Abwesenheit eine vorübergehende Lagerung beantragen.

Anrufbeantworter sollten nicht auf Ihren Urlaub verweisen. Eine Abwesenheitsnotiz ist ein Freifahrtschein für aufmerksame Eindringlinge. Am besten sollte man das Gerät ausschalten oder von unterwegs so oft wie möglich abhören und Nachrichten löschen, damit niemand Verdacht schöpfen kann.

Wenn Sie für mehrere Wochen verreisen, sollten Sie vorher einen Blick auf Ihren Garten werfen und ggf. den Rasen mähe. Sie können auch einen Nachbarn bitten, zwischendurch zu mähen. Denn auch ein wuchernder Garten kann Urlauber verraten.

Verwaren Sie Ihre Wertgegenstände

Trotz aller Täuschung lässt sich aber nie ganz verhindern, dass doch ein Einbruch passiert. Darum haben offen liegende Wertgegenstände nichts im Haus zu suchen. Sie erschweren Einbrechern ihr Handwerk, wenn Sie wertvolle Gegenstände verstecken. Wichtige Dokumente, Geld oder Gold sollten Sie in einem Safe oder Bankschließfach aufbewahren. Wenn doch eingebrochen und etwas gestohlen wurde, ersetzt eine Hausratversicherung zumindest finanzielle Schäden. Wichtig dabei ist, regelmäßig die Versicherungssumme dem aktuellen Wert der Einrichtungs- und Wertgegenstände anzupassen.

Die absolute Sicherheit vor einem Einbruch gibt es nicht. Die Erfahrung zeigt aber, dass die meisten schnell von Ihrem Plan absehen und sich ein anderes Ziel suchen, wenn sie auf unerwartete Hindernisse stoßen. Grundsätzlich ist man gut beraten, wenn man auf drei Grundelemente des Einbruchschutzes setzt: Hochwertiger Gebäudeschutz, sicherheitsbewusstes Verhalten im Alltag und aufmerksame Nachbarn. Ist dies gegeben, können Sie sorglos Ihren Urlaub genießen.