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Türöffnung vom Schlüsseldienst

25.05.2016


Türöffnung vom Schlüsseldienst

Wissen Sie, welche Art von Schloss Sie tagtäglich auf- und zuschließen? Wissen Sie, wie der Mechanismus Ihres Schlosses funktioniert und wie er im Notfall von einem Fachmann umgangen werden kann?

Je sicherer Türen und Schlösser werden, desto schwieriger ist es im Umkehrschluss, eine Tür ohne den passenden Schlüssel zu öffnen. Ein Schloss zu ‚knacken’ und auf diese Art zu öffnen, wird als Aufsperrtechnik bezeichnet, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Schlüsseldienst oder einen Einbrecher handelt, der den Eingriff vornimmt.

Denn während es bei einfachsten Schlössern schon ausreicht, sie im Notfall mit einem Dietrich oder gar einer Plastikkarte zu öffnen, wird es hingegen bei Wohnungstüren oder Sicherheitstüren umso schwieriger.

Selbstverständlich ist dies positiv und generell auch beabsichtigt. Die Tür soll ja nicht so einfach von Unbefugten geöffnet werden können. Doch kann es für Sie und den Schlüsseldienst auch zum Problem werden, wenn der Schlüssel weg ist und die Tür nicht mehr aufgeht.

Da der technische Fortschritt in puncto Schlösser zusätzlich noch eine stetige Entwicklung ist, muss der Schlüsseldienst beim Thema Sicherheitstechnik stets auf dem neusten Stand sein, um so die passende Öffnungsmethode zu finden.

Öffnungsmethoden vom Schlüsseldienst

Das Öffnen von Türen mit Hilfsmitteln wird als Lockpicking bezeichnet (Eng. lock = Schloss, to pick = stochern).

Jedes Schloss hat unterschiedliche Bestandteile. Beim Lockpicking nimmt man sich das schwächste Glied der Kette vor, um das Schloss möglichst schonend und ohne Beschädigung zu öffnen. Je ausgefeilter das Schloss dabei ist, desto ausgefeilter ist auch das Lockpicking-Werkzeug des Schlüsseldienstes. Früher hatte meist schon ein Dietrich ausgereicht. Heute muss der Schlüsseldienst schon mehr zu bieten haben, um ein Schloss schnell und effizient zu öffnen.

Ein weiteres Schloss, dass die Entwicklung der Sicherheitstechnik hervor gebracht hat, ist das elektronische Türschloss. Dies und auch ein Funkschloss finden Schlüsseldienste immer häufiger vor. Diese Schlösser benötigen wiederum andere Öffnungsmethoden.

Generell wird bei den Öffnungstechniken zwischen der klassischen Methode, die in verschiedenen Varianten auftritt (Setzen, Harken, Raken) und der Perkussionsmethode unterschieden.

Die klassische Methode bedient sich speziell geformter Werkzeuge, die die sich im Schlosskern befindlichen Stifte heruntergedrückt. So kann der Schließzylinder gedreht werden, bis sich das Schloss in geöffneter Position befindet. Das Setzen drückt die Stifte einzeln herunter, das Harken streicht über die Stifte. Oftmals nutzt man auch die Kombination von beidem, um das Schloss zu öffnen. In dem Fall spricht man von Nachsetzen. Das Raken (Eng. Raken = harken) ist eine Unterform vom Harken. Ein Schlüsseldienst setzt das Raken immer dann ein, wenn das Pickwerkzeug in beide Richtungen geschoben werden muss. Dies wird so oft wiederholt, bis eine Vibration entsteht.

Die Perkussionsmethode wird bei der Öffnung von Stiftschlössern angewendet. Hierbei wird ein manueller Impuls von einem Teil des Schlosses an den nächsten weitergegeben. Die Kernstifte werden bewegt, bis sie sich in freier Schwebe befinden und entriegelt werden können.