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Schlüsselwelt: Der Zylinderschlüssel

25.09.2015


Schlüsselwelt: Der Zylinderschlüssel

Als im Jahre 1861 das Zylinderschloss entwickelt wurde, machte die Sicherheitstechnik einen großen Sprung nach vorne. Noch bis heute wird dieses System genutzt - egal ob Haustür oder Wohnungstür.

Im Gegensatz zum zuvor verwendeten Bartschlüssel kann der Zylinderschlüssel viele Vorteile aufweisen. So ist er zum Beispiel wesentlich kleiner und flacher und passt dadurch viel besser an einen Schlüsselbund. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Zylinderschloss weit verbreitet ist. Das bedeutet, dass jeder Schlüsseldienst dieses Schloss kennt und im Falle einer Aussperrung problemlos öffnen kann.

Schützende Ummantelung

Zylinderschlüssel tauchen in den unterschiedlichsten Formen auf. So gibt es sie aus Neusilber, Messing und Stahl.

  • Neusilber-Zylinderschlüssel: Seine Legierung besteht aus Blei, Kupfer, Nickel und Zink.
  • Meesing-Zylinderschlüssel: Bei dieser Art besteht die Legierung aus Zink und Kupfer.
  • Stahl-Zylinderschlüssel: Er weist eine zusätzlich vernickelte Oberfläche auf.

Vorteile der Legierung sind, dass der Schlüssel wesentlich stabiler durch sie wird und dadurch nicht so leicht abbricht, was gerade bei älteren Bartschlüsseln gerne der Fall ist. Und was gibt es schlimmeres, als ein abgebrochener Schlüssel im Schloss? Hier bleibt einem nichts anderes übrig, als das komplette Schloss auszutauschen. Bricht ein Zylinderschlüssel im Schloss ab, so hat man unter Umständen noch die Möglichkeit, diesen herauszuziehen - je nachdem wie tief er im Schloss steckt und wie weit der Schlüssel abgebrochen ist. Will man Nummer sicher gehen, so sollte man sein Zylinderschloss regelmäßig pflegen, damit der Schlüssel sich nicht verkantet oder stecken bleibt.

Wie und ob noch etwas getan werden kann, sollte man in jedem Fall von einem kompetenten Schlüsseldienst überprüfen lassen.

Ein weiterer Vorteil der Legierung ist, dass sie das Metall in Gänze umhüllt und es so vor Umwelteinflüssen schützt, Rost verhindert.

Ecken und Kanten

Hinzu zu den unterschiedlichen Legierungen kommen die vielfältigen Profile der Zylinderschlüssel. Durch die große Anzahl am Markt zu erwerbender Schließsysteme, steigt auch die Anzahl an unterschiedlicher Profile. Dieses wird auch als Schließcode bezeichnet.

In der Regel hat diese Schlüsselart Bohrungen oder Einfräsungen auf einer oder auch auf beiden Seiten. Erst diese Eigenarten machen den individuellen Schließcode aus und lassen es zu, dass mit mit dem Schlüssel das Schloss auf und zu geschlossen werden kann.

Individuelle Personalisierung

Auf der glatten Oberfläche des Zylinderschlüssels besteht die Möglichkeit ihn zu personalisieren. Hier kann man mittels eines Aufdrucks oder einer Gravur ein persönliches Zeichen oder eine Gravur hinterlassen. Markenschlösser haben an dieser Stelle meist das Logo des Herstellers sitzen. Für Privatpersonen kann man hier auch die jeweiligen Initialen eingravieren lassen.

Eine andere Möglichkeit am ohnehin schon überfüllten Schlüsselbund etwas Ordnung zu schaffen, sind Markierungen, die man an Schlüsseln befestigen kann. So ist es ein Leichtes die Schlüssel auseinanderzuhalten. Einfach einen Schlüsselkennring über das hintere Ende des Schlüssels ziehen und fertig. Nie wieder langes Suchen nachts vor der Haustür, obwohl man schon längst im Bett liegen und schlafen wollte.